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Die Pflanzen erst sind es, die den Garten mit Leben erfüllen. Wie kaum ein anderes Element werfen Sie ein Licht auf die Seele des Besitzers. Ob wild wuchernd wie im naturnahen Garten oder Streng in Form gebracht wie im mehr architektonischen Garten, ob romantische Rosenbeete, üppige Bauerngärten oder schattige Winkel zum Zurückziehen. Pflanzen laden ein zum Experimentieren und geben die Möglichkeit zum kreativen Tätig sein. Die dabei notwendige Pflege und das Beobachten des Gedeihens seiner Schützlinge gibt Einblick in das Wesen der Natur schlechthin und stellt so einen wichtigen Gegenpol zur Technisierung unserer Welt dar. Dabei bietet sich eine weite Spanne des Eingreifens: man kann mit Freude auch Ungekauftes begrüßen, das sich aus der Nachbarschaft einfindet oder mit strenger Miene jedem Löwenzahn im Rasen den Garaus machen - ganz nach Einstellung.
Noch ein Wort zum leidigen Thema "Pflege": Häufigster Satz ist heutzutage: "...und pflegeleicht muss er auch sein". Kennzeichnend für den "Garten" ist seine Zwischenstellung zwischen der absoluten Natur und unserer Kultur. Es wird in unseren Landen kaum möglich sein, einen Garten absolut sich selbst zu überlassen und keinerlei Pflege aufzubringen. Ergebnis ( wie von uns persönlich bereits mehrfach angetroffen! ) ist ein Stück Land, das auf irgendeiner Stufe der Entwicklung von der Brache zum Wald steht. Abgesehen vom Ärger mit den Nachbarn, die auf so eine Wildnis meist wenig erfreut reagieren, hat der Garten in unseren Augen dann auch eine wichtige Funktion verloren: seinen Besitzer näher zur Natur zu bringen. Dieser führt allenfalls noch ein Dasein am Rande, im hilflosen Unterfangen, die Natur nicht zu stören. So wichtig unberührte Natur für uns ist, im eigenen Garten darf ( und muß ) man sich getrost eingreifen trauen, wenn alles zu sehr ins Kraut schießt. Ohne Pflege kein Garten! Das diese aber nicht zum Selbstzweck wird und man auch nach Feierabend nicht zum Sklaven seiner Gartengeräte mutiert, dafür können sie mit der passenden Pflanzenauswahl und Platzierung sorgen.
Vielleicht kommt man auch ohne Rasen aus, wenn man noch ein kindliches "Rasenmähtrauma" mit sich trägt? Wir sagen Ihnen gerne bereits vor der Anlage mit wie viel Aufwand Sie im jeweiligen Fall rechnen müssen. Neben den langfristig in den Garten gesetzten Gehölzen und Stauden sollten Sie auch einjährige Pflanzen nicht aus den Augen verlieren! Der überlegte Einsatz von Sommerblumen und dekorativen Kübelpflanzen stellt für jeden Garten eine Bereicherung dar. Neben einer meist beeindruckenden Optik ermöglichen diese eine deutliche Verlängerung der Blühsaison.
"Wem Mutter Natur ein Gärtchen gibt und Rosen, dem gibt sie auch Raussen und Blattläuse, damit er's verlernt, sich über Kleinigkeiten zu entrüsten. " ( Wilhelm Busch )
Download: Pflanzplan Fragebogen
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